Willst du jetzt wirklich aufgeben?

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Egal ob es um dein Leben im Allgemeinen geht, um deinen Job, deine Beziehung, um Freundschaften oder deine Träume. Wenn du daran arbeitest, das Leben deiner Träume zu erreichen, um glücklich und zufrieden zu sein, dann wird es dazwischen auch ganz schön harte Zeiten geben. Zeiten in denen du zweifelst und dich fragst, ob das alles denn überhaupt einen Sinn hat. Zeiten in denen du dich fragst, ob das alles überhaupt die Mühe wert ist.

 

Ich nenne es „Das Vakuum“!

Es gibt nämlich diese „Vakuum“ zwischen dem was du hast und dem was du gerne hättest. Das „Vakuum“ ist die Zeit, die zwischen deinen Vorhaben und dem Erreichen deiner Ziele liegt.

 

Und genau dieses „Vakuum“ bringt uns gerne und oft zum Zweifeln. Es ist die Zeit, an der wir an uns selbst arbeiten und doch noch keine wirklichen Resultate sehen können.

 

Ich weiß, das klingt ein wenig kompliziert, aber ich will es noch mal mit einem Beispiel erklären:

Du nimmst dir vor, jeden Morgen und jeden Abend Tag 3 Dinge aufzuschreiben für die du Dankbar bist und die dir an diesem Tag gut gelungen sind. Du beginnt und machst das für ein paar Tage. Dann lässt du wieder einen Tag aus und dann noch einen zweiten. Am dritten Tag erinnerst du dich wieder an dein Vorhaben und beginnst wieder zu schreiben. Das geht so dahin, bis es dir nach einigen Wochen zur wirklichen Gewohnheit geworden ist. Und genau diese Zeit vom Start deines Vorhabens bis zum Erreichen der Gewohnheit ist für mich „das Vakuum“!

Das trifft auf ganz viele Dinge im Leben zu. Du möchtest vielleicht fitter werden, und es wird eine Zeit dauern, bis du erste Ergebnisse siehst. Bis das passiert bist du im „Vakuum“. Du möchtest eine Fremdsprache lernen, aber bis du die ersten Sätze flüssig sprechen kannst bist du auch im „Vakuum“. Es gibt dafür ganz viele Beispiele und ich denke, du weißt nun, worauf ich hinaus will?

 

Genau diese Zeit – also das „Vakuum“ – ist eine Zeit des Zweifelns und leider auch oft eine Zeit in der wir gerne und leicht aufgeben. Weil wir uns eben schwer tun, neue Gewohnheiten umzusetzen oder sogar an der Erreichbarkeit eines Ziels zweifeln.

Und weil wir gerade in dieser Zeit irgendwie das Gefühl haben, zwar viel zu tun, aber keine oder wenig Ergebnisse bekommen.

 

 


Willst du jetzt wirklich aufgeben?

Wenn auch du diese Gefühl kennst, dann kommen hier die wichtigsten Gründe, warum du nicht länger zweifeln, aufgeben oder dich mies fühlen sollst, wenn du dich im „Vakuum“ befindest!

 

Schau wie weit du schon gekommen bist
Jede von uns kennt dieses Gefühl. Wir denken wir stecken fest, wir erreichen nicht genug oder es geht uns alles nicht schnell genug. Dann denk bitte daran, wie weit du schon gekommen bist. Du bist heute nicht mehr der Mensch, der du noch vor einem Jahr warst. Oder vor einem Monat. Oder sogar vor einer Woche. Deine Erfahrungen lassen dich jeden Tag wachsen. Sie machen jeden Tag einen neuen Menschen aus dir.

 

Jeder hat Scheiß Tage
Egal wie toll dein Job ist, egal wie perfekt deine To-Do Listen aussehen, egal wie schön dein Vision Board ist. Egal ob du deinen Tag mit Affirmationen, mit Meditation oder Sport beginnst und dich an deine fabelhafte Morgenroutine hältst. Egal welche tollen Bücher du liest und welche inspirierenden Sprüche an deiner Wand hängen. Es gibt Tage, an denen ist einfach alles beschissen. Punkt. Daran kannst du nicht rütteln. Du kannst nicht verhindern, dass es mal nicht läuft und du auch keine Lust hast, es wieder ins Laufen zu bringen. Lass solche Tage zu und ärgere dich nicht allzu sehr darüber. An diesen Tagen fragst du dich, welchen Sinn dein ganzes Bemühen hat. An diesen Tagen fehlt dir einfach dein inneres Feuer. Lass es zu. Diese Tage vergehen von alleine. Und auch dein inneres Feuer wird von ganz alleine wieder kommen. Mal schon am nächsten Tag – mal wird es etwas länger dauern. Aber vertraue darauf, dass es dich wieder finden wird.

 

Das Leben ist eine Achterbahnfahrt
Es geht rauf, es geht runter und es kann oft in einigen Augenblicken alles ganz anders sein, als du es geplant oder erwartet hast. Das nennt man Leben. So läuft es nun mal. Zwischen fabelhaft und grauenhaft liegen oft nur wenigen Minuten. Und du kannst oft gar nichts dagegen machen. Also genieße die fabelhaften Momente und lerne aus den grauenhaften. Und jede dieser Achterbahnfahrten lehrt uns wieder eine Lektion, aus der wir stärker und mutiger hervorgehen können. Also schnalle dich an, die nächste Runde wartet schon …

 

Du willst doch jetzt nicht aufgeben?

 

Überprüfe deine Wünsche
Das „Vakuum“ von dem ich zu Beginn gesprochen habe, dieses Ding zwischen „Etwas wollen“ und „Etwas haben“ solltest du auch immer wieder mal überprüfen. Denn deine Wünsche ändern sich. Oder vielleicht sind es bei genauer Betrachtung gar nicht deine Wünsche? Willst du etwas, weil du es bei anderen toll findest? Weil es deine Freunde oder deine Familie toll findet? Es geht nämlich wirklich ganz schnell, dass du DEINE Wünsche aus den Augen verlierst. Also überprüfe auch hier immer wieder mal deine Ziele, ob sie noch immer zu der Frau passen, die du heute bist.

 

Was bedeutet für dich „etwas zu erreichen“?
Wenn du im „Vakuum“ bist, kann es auch sein, dass du hinter einer Vorstellung nachläufst, die nichts mit dem realen Leben zu tun hat. Jede von uns hat eine andere Vorstellung, wie ein gutes, erfülltes und glückliches Leben aussehen soll. Auch hier solltest du öfter deine Sicht der Dinge überprüfen. Denn während es für die einen oberstes Ziel ist, ein möglichst „Instagram-mäßiges“ Leben zu führen, macht es dich vielleicht glücklich, endlich mehr Selbstvertrauen zu haben oder langsam zu lernen dich selbst zu lieben? Nicht für jede von uns sind Strandvillen und Designer Bags das Maß aller Dinge. Nicht für jede die Bikini – Figur das oberste Ziel. Nicht jede macht der überdurchschnittlich gut bezahlte Job glücklich. Setzt also DEINE eigenen Maßstäbe und lege für dich fest, was es heißt, ein erfülltes Leben zu haben.

 

Es geht nicht um „Alles oder Nichts“
Du kennst doch diese Tage, an denen du alles voll motiviert in Angriff nimmst? Sport, gesunde Ernährung, deine To-Do Listen. Alles läuft prima. Bis zu diesem einen Moment. Vielleicht der Moment, in dem du dich zum Genuss eines Croissants hinreisen lässt. Oder der Moment in dem du es doch nicht schaffst, ins Fitness Studio zu gehen. Und dann plötzlich, dreht dich der ganze Tag und du hast auf gar nichts mehr Lust und pfeifst auf all das, was du dir vorgenommen hast? Nach dem Croissant folgt auf einmal ein richtiger Fress – Tag. Nach dem verschobenen Fitness Studio Besuch landest du mit Wein und Chips auf der Couch.

Nur weil sich ein winziger Punkt, deines „perfekten Tags“ nicht realisieren lässt, haust du alle deine Pläne über den Haufen und lässt dich gehen und denkst dir „na jetzt ist es auch schon egal“! Und aus diesem einen Tag, wird dann ein zweiter und weil eh schon Donnerstag ist, denkst du dir, wenn du am Montag wieder durchstartest, reicht es auch. Es geht aber im Leben nicht um „Alles oder Nichts“. Wirf nicht wegen einer vermeintlichen „falschen“ Entscheidung deine ganze positive Energie über Board. Atme durch, lass den Gedanken an das „verbotene“ Croissant hinter dir und mach einfach weiter. Zerstöre deinen Flow nicht mit einer Winzigkeit die am Ende des Tages, am Ende der Woche oder am Ende des Monats überhaupt keine Bedeutung mehr hat!

 


Ich hab mir beim Schreiben dieses Blog Beitrags diesmal wirklich schwer getan, weil ich echt nicht weiß, ob ich dieses „Vakuum“ richtig erklären konnte? Vielleicht magst du mir dein Feedback in den Kommentaren hinterlassen, ob du dieses Gefühl auch kennst und wie du damit umgehst?

Ich freu mich von dir zu lesen und wünsch dir bis dahin eine fabelhafte Zeit!

♥ ♥ ♥ With Love and #SelfnessGirl Power ♥ ♥ ♥
Eure Martina

 

 

 

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4 Kommentare auf "Willst du jetzt wirklich aufgeben?"

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Carina
Gast

Hallo liebe Martina,
das Vakuum hast du gut erklärt.
Wenn ich verzweifelt vor meinem Computer sitze und die Übung von der Fachhochschule einfach nicht funktionieren möchte, dann möchte ich auch oft alles einfach hinschmeißen.
Besonders wenn die Abgabe nur mehr ein paar Stunden entfernt ist und ich das Gefühl habe einfach zu dumm dafür zu sein.
Meist versuche ich dann ein bis zwei Stunden etwas anderes zu tun, damit ich auf andere Gedanken komme. Hilft oft ganz, manchmal auch nicht, wenn die Verzweiflung ein Maß überschritten hat, wo nur mehr ein guter Schlaf funktioniert.
Danke für den tollen Beitrag!
Liebe Grüße,
Carina.

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