Wie du es schaffst Entscheidungen zu treffen

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Heute geht es um die Qual, die uns Entscheidungen oft bereiten können. Ja, Nein, Falsch, Richtig, jetzt oder später – unser Leben ist eine Aneinanderreihung von verschiedensten Entscheidungen.

 

Über dieses Thema habe ich in den letzten Tagen ganz intensiv nachgedacht, nachdem ich von einem ganz fabelhaften #SelfnessGirl eine Nachricht über meine Facebookseite bekommen habe. Es ging um die Frage der „richtigen“ oder „falschen“ Entscheidungen und wie man wüsste, wie man sich am besten Entscheiden soll.

 

Entscheidungen zu treffen, kann mitunter eine echt mühsame Sache sein. (Ich kann mich immerhin oft nicht mal zwischen Pizza Hawai oder Pizza Quattro Stagioni entscheiden, und besonders schlimm wird es dann, wenn ich wirklich ganz fürchterlichen Hunger habe 🙂

Aber es geht ja heute nicht um die Entscheidung für die beste Pizza, die perfekte Nagellackfarbe oder die Entscheidung ob man Fifty Shades of Grey jetzt gut oder schlecht findet. Es geht um Entscheidungen, die wir immer wieder in unserem Leben treffen müssen und die einen enormen Einfluss auf unser Leben haben.

 


 

Jede Entscheidung und jede wichtige Wahl die wir treffen, hat oft weitreichenden Einfluss auf unser zukünftiges Leben. Dein jetziges Leben ist nichts anderes, als die Folge von Entscheidungen die du früher getroffen hast.

 

Wie du es schaffst Entscheidungen zu treffen

Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen aber:

  • deine ungeliebten Speckröllchen sind die Folge deiner Entscheidungen für Burger und gegen ein grandioses Fitnessprogramm
  • das Chaos in deiner Wohnung ist Folge deiner Entscheidung gegen ein passendes Ordnungssystem und den Willen aufzuräumen
  • deine fehlende Abschlussarbeit an der Uni ist Folge deiner mangelnden Motivation und der Zeit die du dafür nicht aufbringen willst
  • dein Minus am Konto ist eine Folge deiner Ausgaben, die du einfach nicht reduzieren und überdenken willst
  • deine Unzufriedenheit im Job ist eine Folge deiner Bequemlichkeit und deiner Entscheidung an deiner Situation nichts zu ändern
  • dein Beziehungsfrust ist eine Folge deiner fehlenden Entscheidung im Umgang mit deinem Partner

 

Es ist aber ganz besonders wichtig zu wissen, welche Macht deine Entscheidungen auf dein Leben und deine Zukunft haben. Das gilt übriges auch für alle „Nicht – Entscheidungen“ die du triffst, denn auch das beeinflusst deine Zukunft ungemein.

 

Eine schier unglaubliche Zahl an Entscheidungen treffen wir täglich: es sind laut Wissenschaft an die 20.000 – das beginnt in der Früh mit der Frage ob du gleich beim ersten Läuten des Weckers aufstehst, oder dich doch erst in 10 Minuten noch mal wecken lässt. Wenn du gleich aufstehst, hast du vielleicht mehr Zeit im Badezimmer, wenn du noch 10 Minuten liegen bleibst, wird es vielleicht nur eine kurze stressige Dusche. Das geht dann bis zur Entscheidung abends länger vor der Glotze zu hängen oder dich etwas früher hinzulegen und noch zu lesen. Es liegt ganz einfach in deiner Hand.

Du triffst eine Entscheidung und lebst dann mit der daraus resultierende Konsequenz!

 

entscheidungen treffen selfnessgirl

 

Ich habe mich vom Druck der „richtigen“ oder „falschen“ Entscheidung schon länger getrennt.

Klar, mach ich mir auch Gedanken wie ich mich entscheiden soll, aber ich lasse mich davon nicht mehr so blockieren, wie das früher noch der Fall war.

 

Ich weiß auch genau, woher meine Angst vor Entscheidungen gekommen ist

Ich hatte immer Angst vor den Konsequenzen. Vor dem was ich machen sollte, wenn ich absolut falsch lag. Vor der Angst, was dann mein Umfeld von mir denken könnte. Ich hatte Angst mich zu entscheiden, weil ich nie daran glaubte mal die „richtige“ Entscheidung zu treffen. Ich hatte einfach Angst vor Kritik und Angst davor zu versagen.

Vielleicht geht es dir auch so. Vielleicht ist es gar nicht die Entscheidung selbst, die dir Sorgen macht, sondern die Angst davor, was man über deine Entscheidung denken könnte.

Mir mangelte es damals einfach an genügend Selbstvertrauen, um mit den Konsequenzen einer „falschen“ Entscheidung umzugehen. Deswegen hab ich oft einfach nichts entschieden und gewartet, was dann wohl passiert. Die traurige Konsequenz dieses „Nicht – Entscheidens“ war, dass einfach andere entschieden haben und das meist noch schlimmer war, als hätte ich mich gleich selbst „falsch“ Entschieden.

 

Das hat sich für mich heute zum Glück geändert.

Ich treffe Entstehungen, weil ICH dabei ein gutes Gefühl habe und weil ICH mich für oder gegen etwas entscheide. Ich denke darüber nach, wie es MIR dabei geht und nicht, wie andere mit meiner Entscheidung umgehen werden.

 

Ich hoffe folgende #SelfnessGirl Tipps helfen dir in Zukunft ein wenig dabei, DEINE Entscheidungen zu treffen

 

Es gibt immer einen Ausweg
Sei dir immer bewusst, dass sich viele Fehler wieder ausmerzen lassen. Also wenn du dich mal Entschieden hast und die Konsequenzen sind nicht die, die du wolltest, dann triff einfach eine andere Entscheidung und ändere deine Meinung. Schon Konrad Adenauer meinte treffend
„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“! Also wenn du eine falsche Entscheidung triffst, dann steht dazu und mach das Beste draus und ändere ganz einfach deinen Weg. Verlange auch nicht von dir, dass immer alles perfekt sein muss.

 

Bleib bei deiner Entscheidung und steht dazu
Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, dann steh auch dazu und stell dich nicht dauernd selbst in Frage. Wenn du dir im Nachhinein noch immer dein Hirn zermarterst, wird es auch nicht besser/ schlechter. Du hast dir im Vorfeld schon so viele Gedanken gemacht – jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, auch dabei konsequent zu bleiben. Du kennst doch sicher Kollege Arschloch? Ein Mensch der zwar Entscheidungen trifft, dann aber nicht dazu steht und im schlimmsten Fall auch noch anderen für seine Entscheidungen die Schuld in die Schuhe schiebt? So willst du nicht sein, glaub mir!

 

Kein Drama, Baby
Wie viele Entscheidungen musst du in deinem Leben treffen, an denen Leben oder Tod hängt? Mach Entscheidungen nicht bedrohlicher also sie in Wahrheit sind. Und wie schon erwähnt, gibt es fast immer auch wieder die Möglichkeit, eine vermeintlich falsche Entscheidung wieder auszubessern und anders zu reagieren. Frag dich also immer: Was könnte die schlimmste Konsequenz einer Fehlentscheidung sein? Damit sollte sich das Drama für dich vielleicht ein wenig entspannen …


 

Ich kann dir wirklich nur raten, den Druck loszulassen, eine „richtige“ Entscheidung treffen zu müssen. Du musst und wirst auch nicht wirklich eine „richtige“ Entscheidung treffen. Denn niemand kann wissen, ob diese oder jene Entscheidung die Bessere sein wird.

 

Es ist viel wichtiger, aus jeder Entscheidung das Beste zu machen. Zu jeder Entscheidung zu stehen und sie zu treffen, weil sie DICH glücklich und zufrieden macht. Und wenn das nicht (mehr) der Fall sein sollte, dann triff eine andere Entscheidung und mach daraus das Beste.

Und eines solltest du dir immer vor Augen halten: Du wirst keine Entstehung mehr bereuen, als jene, nichts entschieden und getan zu haben. Und den Mut, die Verantwortung für dein Leben zu übernehmen, den hast du – du musst es dir nur selbst zutrauen, falls du noch am Zweifeln bist!!

 

Stehst du gerade vor einer wichtigen Entscheidung? Welche Gedanken machst du dir darüber? Ich freu mich über deine Kommentare

Kisses & Hughs

Martina

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2 Kommentare auf "Wie du es schaffst Entscheidungen zu treffen"

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Gast
Sehr gelungener Eintrag!! Der Beitrag passt gerade sehr gut zu meiner Situation – ich habe meinen Job gewechselt. Eigentlich mochte ich meine Arbeit sehr gerne – aber ich bin jung und habe keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr in dieser Firma. Ich habe mich länger nach was umgeschaut, was mich zumindest als Außenstehender wirklich überzeugt und mich entschieden diesen Schritt aus der Komfortzone zu machen. Eigentlich habe ich mich sehr gefreut auf eine neue Herausforderung. Allerdings wurde mir schon in den ersten zwei Wochen klar, dass das kein Honigschlecken wird. Ich musste viel Kritik einstecken, obwohl ich noch gar nichts zeigen konnte –… Read more »
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