Was du tun kannst, wenn du deinen Job hasst

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Heute möchte ich mich mit der Frage beschäftigen, was du tun kannst, wenn du deinen Job hasst. Aber zuerst muss dir mal eines ganz klar sein: Es gibt für jeden von uns Momente, in denen wir Kollegen, Kunden oder Vorgesetzte auf den Mond schießen könnten. Das ist auch ganz normal. Deinen Job ab und zu nicht leiden zu können, gehört dazu.

Was könntest du aber tun, wenn du deinen Job hasst? Wenn du jedes mal, wenn du an deine Arbeit denkst Bauchkrämpfe bekommst und dich gleich ganz weit weg wünscht?

Wenn du deinen Job hasst, dann wird es allerhöchste Zeit, dir darüber Gedanken zu machen

 


Du möchtest sofort alles hinschmeißen und am liebsten möchtest du diese Gedanken dann auch noch in die Realität umsetzen, bevor du endgültig aus der Tür verschwindest: Du willst dem Kollegen der einfach nie seinen Mund halten kann, heißen Kaffee über den Kopf schütten / Du möchtest der Chef Assistentin endlich sagen, was für eine verlogene Intrigantin sie ist / Du willst deinem Verkaufsleiter sagen, dass seine Blödheit zum Himmel stinkt / Und du willst deiner Kollegin noch raten, vielleicht in Zukunft mal auf ihre eigenen Fehler zu schauen, anstatt immer auf die anderen hinzuhauen.

Ja, da kann einem ganz schnell mal die Fantasie durchgehen, was man nicht alles tun würde, wenn man nur diesen idiotischen Job los wäre  …

Warte!!! Denn für diesen Schritt brauchst du einen Plan!! Überstütze jetzt bloß nichts, denn deine Zeit wird kommen. Das soll aber jetzt nicht heißen, dass du mit dieser unglücklichen Situation für alle Zeiten leben musst. Du musst dich mit deinem ungeliebten Job nämlich auf keinen Fall abfinden und du darfst dich davon auch nicht weiter runterziehen lassen.

Hier kommen auf jeden Fall einige Tipps, die du ab sofort beachten solltest, wenn du deinen Job hasst!

 

Wenn die negativen Gefühle sich an deinem Arbeitsplatz mittlerweile täglich häuslich einrichten und du deinen Job wirklich hasst, dann ist es an der Zeit, etwas an deiner Karriere oder deinem Job zu ändern.

 

Woran du erkennst, dass etwas nicht mehr stimmt
Meistens kommt das Gefühl, dass bei der deiner Arbeit etwas nicht mehr stimmt, schleichend und langsam. Du hast das Gefühl, einfach nur noch zu funktionieren, es fehlt dir aber meistens an echter Leidenschaft. Du hast das Gefühl, du machst deine Arbeit bloß noch, um dir dein Geld zum Überleben zu verdienen. Du bist immer öfter gelangweilt, abwesend und kannst auch die Firmenphilosophie nicht mehr leidenschaftlich mittragen. Du kannst deiner Arbeit einfach nicht mehr mit vollem Herzen zustimmen. All das sind Anzeichen dafür, dass du dir etwas anderes überlegen solltest, wenn es um deinen Job geht.

 

Liegt es vielleicht an deinem Boss
Egal ob du eine Frau oder einen Mann als Vorgesetzten hast, dein „Boss“ kann so ziemlich alles sein. Unglaublich sympathisch, freundlich und hilfsbereit und vielleicht auch immer mit einem offenen Ohr für deine Anliegen und Wehwehchen. Es kann aber leider auch ganz anders sein. Vielleicht musst du dich jeden Tag über eine Boss Bitch ärgern? Das kann echt an die Substanz gehen. Denn die gegenteilige Seite eines tollen Vorgesetzten ist ein machtgetriebener, cholerischer, hinterlistiger und feiger Mensch, der einem das Leben zur Hölle machen kann. Also es kann auch sein, dass der Grund, warum du deinen Job hasst, an deinem Boss liegt.

Aber bitte merk dir jetzt eines, dein Chef / deine Chefin ist auch nur ein Mensch – genau wie du und ich. Klar, mit einer gewissen Autorität aber auch mit Ängsten und Sorgen. Und wenn wirklich er / sie der Grund für dein Unglück am Arbeitsleben ist, dann solltest du unbedingt das Gespräch suchen und dort dann souverän und selbstbewusst dein Problem vorbringen. Du musst es dann schaffen, ihm / ihr  verständlich zu machen, dass du mehr Unterstützung brauchst um deinen Job wirklich mit 100% Leidenschaft auszuüben. Da mit Vorgesetzten in den wenigsten Fällen wirklich offen gesprochen wird, ist er / sie vielleicht sogar ganz dankbar für deinen Hinweis. Und wenn die Situation eh schon komplett beschissen ist, dann kann dieses Gespräch es zumindest eh nicht mehr schlimmer machen. Wenn es nicht an deinem Boss liegt, dann weiter zum nächsten Punkt!

 

Suche die Ursachen deiner Unzufriedenheit
Du solltest dich mit deiner Situation am Arbeitsplatz in aller Ruhe gedanklich auseinandersetzen. Frag dich, warum du unzufrieden bist. Was löst diese Unzufriedenheit aus? Kannst du deine Kreativität nicht einsetzen? Hemmen dich deine Arbeitskollegen? Gibt es einer andere Position in deinem Unternehmen, die dich reizt? Wird deine Arbeit zu wenig wertgeschätzt? Bekommst du überhaupt die Chance, dich zu beweisen?

 

Es muss vielleicht gar nicht die große Veränderung sein
Wenn du dir die Fragen mal durch den Kopf gehen lässt, erkennst du vielleicht, dass du nicht zwingend einen neuen Job brauchst. Vielleicht muss nur ganz dringend ein Gespräch mit deinem Vorgesetzten her, um einige Dinge zu verändern. Wenn du aber draufkommst, dass auch das nichts bringen wird, dann musst du dir wirklich Gedanken über eine größere Veränderung machen.

 

Die Dinge, die man falsch gemacht hat, bereut man nicht so sehr, wie die, die man erst gar nicht versucht hat.

 

Du bist NICHT Dein Job
Ab dem Zeitpunkt, an dem du beschließt an deiner Job Situation etwas zu ändern, bist du schon auf dem Weg der emotionalen Besserung. Sobald du begriffen hast, dass du nicht dein Leben lang diese Situation ertragen musst, wird es dir besser gehen. Also sei dir ab sofort bewusst, dass es einen Ausweg gibt, dass du eine Möglichkeit hast, an dieser Situation etwas zu ändern. Aber gerade dieser Gedanke an Veränderung bringt oft Angst mit sich – denn wir lieben unser gewohntes Umfeld und haben Angst, dass etwas Neues nicht automatisch etwas Besseres sein muss. Du solltest dir aber auf alle Fälle die Freiheit geben, über deine Veränderung nachzudenken. Also fang an deine Möglichkeiten abzuwägen und GRÖSSER zu denken.

 

Hör auf mit den negativen Gedanken
Wenn du erkannt hast, dass du deinen Job hasst, dann pass auf, dass du nicht in einer negativen Gedanken Spirale endest. Was und wer auch immer Schuld an der Situation ist, das spielt im Grunde keine Rolle (mehr). Wichtig ist, dass du dich mit deiner Zukunft und nicht mit der Vergangenheit beschäftigst. Sei dir immer bewusst, dass es an dir liegt, und du die Macht und Möglichkeit hast, an deiner Situation etwas zu ändern. Schuldzuweisungen und Vorwürfe sind hier einfach fehl am Platz – sie werden dir nicht helfen, etwas zu verändern.

 

Ein Schritt nach dem anderen
Wenn du also den Entschluss gefasst hast, etwas zu ändern – dann lass deine Phantasie spielen. Was kannst du tun? Wird dir eine Weiterbildung helfen? Welche Schritte musst du setzen um dich zu entwickeln? Was möchtest du tun um dein Potential zu entfalten? Wie kannst du dich dabei auch persönlich weiter entwicklen? Du musst dich auf den Weg machen und herausfinden wofür du wirklich eine Leidenschaft hast, was dich herausfordert und was dich in Zukunft erfüllen könnte.

 

Dort weiter zu verharren, wo du jetzt unglücklich bist, hat wirklich keinen Sinn. Wenn du etwas mit all deinen Gedanken und all deiner verbleibenden Kraft nicht mehr willst, dann wird sich dieses Gefühl wohl auch nicht mehr ändern.


 

Auch ich habe die letzten Monate in meinem früheren Job nicht mehr leiden können. Ich hab den Job zwar nicht wirklich gehasst, aber ich war einfach nicht mehr glücklich. Auch mich hat diese Veränderung viel Überwindung gekostet und es war auf keinen Fall einfach, aber es hat sich gelohnt und ich würde es heute jederzeit wieder tun. Ich hoffe auch du findest einen Weg, der genau für dich passt, um dich von einem Job zu befreien, der dich einfach nicht mehr der Mensch sein lässt, der du in Wirklichkeit bist!

 

Ich drück dir die Daumen und wünsche dir viel Kraft für deinen Weg …

♥ Big Kisses for all my SelfnessGirls out there ♥ … Martina

 

 

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