Wie du wieder richtig produktiv wirst

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Weil es mich grad (wieder mal ) selbst betrifft und ich mich auch manchmal frage: Wie werde ich wieder richtig produktiv und bekomme die Dinge geregelt, die mir wichtig sind!

Aktueller Anlass: Mein Urlaub in Kroatien und die nächsten Tage wieder zu Hause, haben mich irgendwie echt faul werden lassen. Ich habe also die letzten Tage lieber ganz gechillt in der Sonne, am Pool, auf meiner Terrasse und beim Grillen verbracht. Also wirklich seeehr gemütlich und nicht wirklich produktiv. Ist ja auch ok, aber jetzt möchte ich dann doch wieder regelmäßig meine Blog Posts schreiben, meinen Sport machen, und einfach etwas weiterbringen.

Das Leben ist eben nicht immer eisgekühlter Champagner mit Erdbeeren 🙂 sondern auch mal wieder kalter Kaffee und übrig gebliebene Reste vom Morgen Smoothie. (Genau das steht nämlich grad neben mir am Schreibtisch.)

Also: wie kommst du wieder in die Gänge, wenn du es dir mal ein paar Tage oder Wochen (?)  so richtig gemütlich und faul gemacht hast? Hier meine ganz persönlich getesteten und für (sehr!!) brauchbar befundenen #SelfnessGirl Motivationstipps, um wieder richtig produktiv zu werden und am Leben deiner Träume zu arbeiten.


So schafft du es, wieder produktiv und motiviert zu werden

 

Planung ist der Primer des Erfolgs
Genau so wie du deinen Primer vorm Make Up aufträgst, um eine möglichst lange Haltbarkeit für deinen Super Teint zu garantieren – sollte sorgfältige Planung ab sofort dein Primer für Produktivität werden.

Also wenn du ihn noch nicht hast, dann leg dir einen zu – einen wirklich fabelhaften Planer, ein grandioses Notizbuch oder einen einzigartigen Kalender! Je stylischer und nach deinem Geschmack desto besser, denn dann wirst du auch wirklich gerne damit arbeiten! Ich schreibe mir echt alles auf: Termine, To Do Listen, Idee, Zitate, Inspirationen, kleine Kritzeleien und noch tausend Dinge mehr. Mein Planer ist also eine Mischung aus Kalender, Notizbuch und Tagebuch und begleitet mich überall hin! Zum schreiben verwende ich übrigens diese Stifte, die echt genial sind! (Die kann man direkt wieder wegradieren … wenn mal aus dem Termin „Abend Lauf“ doch „Gläschen Wein mit meiner BFF“ wurde :-)))

Bring Ordnung in dein Leben und fang an, deine Zeit zu planen und organisieren, um wieder richtig produktiv zu werden.

 

Lautlos
Wenn ich mir vornehme, wirklich produktiv zu schreiben, zu recherchieren, oder eben kreativ zu sein, wird mein Iphone gnadenlos auf Flugzeugmodus gestellt. Wenn ich etwas erreichen möchte, dann brauch ich nichts und niemanden, der mich ablenkt. Probier es aus! Leg dir ein Zeitfenster fest, in dem du effektiv arbeiten willst und lass dich dabei dann auch von nichts stören. Erst wenn dein vorgegeben Zeitrahmen erreicht ist, kannst du wieder online gehen und gerne wieder meine Instagram Bilder liken :-))

Wenn du wieder in deinen produktiven Modus kommen willst, dann musst du dir mehr Offline Zeit geben und dich nicht so oft ablenken lasen.

 

Stop Multitasking
Wir Frauen sind ja immer ganz stolz darauf, hundert Dinge gleichzeitig zu können. Neben Lippenstift auftragen, liken wir nebenbei noch ein paar Facebook Postings, telefonieren mit unserem Liebsten und räumen schnell noch das Geschirr vom Vortag weg …. ganz nebenbei schreiben wir unsere Einkaufsliste fertig und bestätigen noch schwuppdiwupp einen kurzen Arbeitstermin. Völlig entkräftet wissen wir dann am Tagesende oft gar nicht mehr, was wir alles getan haben. Wenn du wirklich konzentriert arbeiten willst, musst du mit dem Multitasking aufhören. Multitasking ist nämlich weit weniger effizient als wir alle glauben, dass besagen Studien auch immer wieder. Außerdem verursacht Multitasking Stress, weil unser Hirn immer wieder von einer zur anderen Aufgabe springen muss und kaum Zeit hat, sich auf etwas zu konzentrieren.

Also wenn du wirklich produktiv sein willst, dann konzentriere dich auf eine Aufgabe, mach diese so lange, bis du fertig bist (oder du deinen geplanten Zeitrahmen lang gearbeitet hast) und dann erst, beschäftige dich wieder mit etwas anderem.

 

Sag Nein
Meine Produktivität hat oft darunter gelitten, dass ich nicht nein sagen konnte. Wenn ich mir vorgenommen habe, gleich von der Früh weg, bis mindestens 14 Uhr an einem Projekt zu arbeiten, kam irgendwas dazwischen. Freundin ruft an wegen Kaffeetrinken – ja klar, ich bin gleich da! Mama ruft an, weil sie etwas bei der Post abzuholen hätte, es aber selbst nicht schafft – klar, wird gleich erledigt. Und so bringt dich jedes „Ja klar, mach ich“ von deinen eigenen Plänen und Vorhaben ab. Also wenn du dir ein Zeitfester für DEINE Dinge reserviert hast, dann lass dich davon nicht abbringen und mach klar, dass Du jetzt eben ein paar Stunden keine Zeit hast!

Also SelfnessGirls, wenn es um eure Zeit geht, dann müssen sich eben alle anderen mal hinten anstellen und warten bis sie dran sind!!

 

Sorge für die perfekte Umgebung
Egal ob du von zu Hause aus arbeitest, in einem Büro sitzt oder irgendwo an einem Workspace bist, versuch dir deinen Arbeitsplatz so schön wie möglich zu machen. Mich lenken hunderte von Unterlagen, Zettel und ein Durcheinander nur ab. Also brauch ich auf jeden Fall Ordnung, um konzentriert arbeiten zu können. Ansonsten solltest du deinen Arbeitsplatz so gestalten, wie du dich absolut „wohl-fühlst“. Wenn du an einem Platz arbeitest, der dir wirklich gefällt, dann wirst du das lieber machen und dabei auch produktiver sein.

Egal ob clean und schick oder romantisch und verspielt – dein Work Space sollte zu dir passen und dir so viel Wohlgefühl geben, wie nur möglich, damit du dort auch wirklich gerne arbeitest.

 

Gönn dir eine Pause
Wenn du produktiv sein willst und dabei bist, ein Projekt abzuschließen, dann vergiss nicht, auch mal Pausen zu machen. Wir alle sind keine Arbeitsmaschinen und brauchen auch mal eine Pause. Laut Studien soll es am wirkungsvollsten sein, 50 Minuten konzentriert zu arbeiten und danach eine kleine Pause einzulegen. Am Besten machst du dann ein paar Schritte, dehnst dich ein wenig und lüftest dein Hirn kurz aus. Ich liebe es, mir meine Lieblingssong aufzulegen und ein paar Minuten dazu im Kreis zu springen 🙂 Danach geht es voll konzentriert in die nächste Produktivitäts – Runde.

Work hard, play hard! Vergiss nicht, dir immer wieder kleine Pausen einzuplanen und nicht stundenlang durchzuarbeiten. Nach ein paar Minuten Pause, bist du fit für die nächste Runde!

 

Setz dir realistische Ziele
Wenn du (wie ganz oben beschrieben) deinen Tag planst, dann mach das aber auch wirklich so, dass du die Dinge die du erledigen möchtest, auch wirklich schaffst. Wenn du dir nämlich unrealistische Ziele setzt, dann kannst du diese Ziele gar nicht erreichen und bist dementsprechend frustriert. Und dann geht gar nichts mehr, weil deine Motivation am Boden ist. Also setzt dir Ziele, die dich zwar fordern und auch anspruchsvoll sind, aber nicht solche, die du auch nach stundenlanger Arbeit nicht erreichen kannst.

Setzt dir Ziele und teile deine Arbeit so ein, dass du dabei viel erreichst, aber auch motiviert bleibst. Überfordere dich nicht, denn das bringt nur Frust.

 


Vergiss nicht, du bist die Herrin über deine Zeit. Du teilst dir dein Leben ein, du machst Platz für Dinge, die dir wichtig sind – oder überlässt anderen deine wichtig Zeit, wenn du nicht Nein sagen kannst. Wenn es an einem Tag mal nicht rund und produktiv läuft, wie du eigentlich wolltest, dann lass dich davon aber nicht von deinem Weg abbringen. Starte am nächsten Tag einfach wieder motiviert durch und gib nicht auf.

Vergiss nicht: Nur deine Leidenschaft und harte Arbeit bringen dich deinem Traum Leben näher, ganz egal was du erreichen willst. Ohne wirklich produktiv zu sein, wirst du das nicht schaffen. Und nein, auch ich kenne da leider keine Abkürzung!

 

Natürlich gibt es auch ganz viele Experten, die sich mit dem Thema Produktivität auseinander gesetzt haben – wenn du nach weiteren Inspirationen suchst, kann dir diese Buchliste hier vielleicht helfen: Diese Bücher haben auch mir geholfen, „Mehr in weniger Zeit“ zu schaffen und auch endlich an meinen Plänen dranzubleiben. Vielleicht findest du ja auch etwas passendes für deine persönliche „Erfolgs – Bibliothek“! (Das Buch von Gretchen Rubin hab ich übrigens gerade erst gelesen – sehr empfehlenswert!!)

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