5 Gewohnheiten zum Abgewöhnen

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Heute Früh bin ich aufgestanden und ich spürte, es wird einer der letzen Tage in diesem Jahr sein, an dem die Sonne von einem strahlend blauem Himmel lacht, die Temperaturen knapp an der 30 Grad Marke streifen und ich mich dazu entschieden kann, meinen Tag im Bikini zu verbringen. Und genau deswegen habe ich mich entscheiden, diesen vielleicht letzten Sommertag des Jahres 2016 auch so richtig in vollen Zügen zu genießen. Ich habe mich dazu entscheiden, diesen Tag zu einem ganz besonderen zu machen und Stunden voller Glück und Zufriedenheit zu verbringen.

 

Ich hätte mich heute Früh aber auch ganz anders entscheiden können – ich hätte mich den ganzen Tag über die Hitze Mitte September beschweren können, darüber, dass mir das TShirt am Körper klebt, dass ich mich schweißnass schlecht konzentrieren kann und es überhaupt ein Wahnsinn ist, wie es um diese Zeit noch solche Temperaturen geben kann.

 

Ich hätte den ganzen Tag auch darüber nachdenken können, wie schade es ist, dass der Sommer jetzt wirklich vorbei ist! Ich könnte auch bedauern, wie viele Dinge ich diesen Sommer geplant und doch wieder nicht gemacht habe.

Aber all das hab ich eben nicht getan, denn ich hab mich entscheiden, diesen Tag so zu genießen, wie ich noch keinen Tag zuvor in diesem Sommer genossen habe – und es war einfach großartig!


Und genau so, solltest auch du dich viel öfter in deinem Leben entscheiden! Du solltest viel öfter einfach beschließen, das Beste aus dem Augenblick zu machen und direkt im Moment zu leben. Aber es gibt da immer diese gewissen Gedanken und Umstände, die uns das oft so schwierig machen – aber genau damit ist jetzt Schluss!

Egal ob es darum geht im Berufsleben Erfolge zu feiern, in deinem Privatleben glücklicher zu sein oder dir einfach weniger Gedanken zu machen und „mehr“ zu leben – ich hab dir hier einige meiner Gedanken zusammengefasst, die mir dabei helfen, jeden Tag ein klein wenig fabelhafter zu machen!

5 Gewohnheiten, die ab sofort deiner Vergangenheit angehören sollten

 

Denke nicht darüber nach, was die anderen machen
Wenn du mehr von dem machen willst, was DU dir vorstellst, dann musst du aufhören darüber nachzudenken, was die anderen machen. Klar, sind wir täglich davon beeinflusst, was unsere Freundinnen, Kollegen und andere Menschen in unserem Leben machen, aber du musst dich davon doch nicht immer in deinen Entscheidungen beeinflussen lassen. Auch wenn deine KollegInnen ihre Mittagspausen am Schreibtisch verbringen um dort hektisch ihr Fast Food runterzuschlingen, heißt das nicht, dass du das auch so machen musst. Wenn DIR danach ist, deine Pause im Park zu verbringen, dann tu genau das – mögen die anderen noch so blöd glotzen. Wetten, in ein paar Tagen hast du schon die ersten Nachahmer.

 

Sei nicht immer diejenige, die den Kürzeren zieht
Ich bin im Sternzeichen Waage – also besitze ich schon von Haus aus einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn – gepaart mit einem heftigen Hang zum Vermitteln, Harmonie stiften und überhaupt Friede, Freude, Eierkuchen … du weißt was ich meine? Tja, aber auch ich habe auf ziemlich harte Art und Weise lernen müssen, das sich genau dieses Verhalten nicht wirklich auszahlt. Denn wenn du dich immer ganz hinten anstellst, kannst du lange warten, bis deine Wünsche erfüllt werden.

Also stell dich an die erste Stelle und sorge dafür, dass du bekommst was du willst. Lass dich nicht dauernd von den anderen überholen, sondern gib selbst auch mal die Geschwindigkeit vor. Du musst nicht dauernd dafür sorgen, dass es den anderen gut geht und sich alle um dich herum wohlfühlen, und glücklich sind. Das gilt wie immer für Situationen / Menschen in deinem Leben, die dich daran hindern, das Leben deiner Träumen zu erreichen. Es geht hier nicht um die Menschen die du liebst und die dir wichtig sind – für die darfst es natürlich weiterhin Friede, Freude und du weißt schon was geben …

 

Hör auf, dein Spiegelbild zu kritisieren
Ich hab ja oben von meinem perfekten „letzten“ Sommertag gesprochen. Weißt du wie ich mir den noch ordentlich hätte verderben können? Mit Jammern über meine Cellulite oder mit negativen Gedanken über meinen „Love Handles“. Hätte ich machen können, tu ich aber nicht! Denn 1. weiß ich, dass ich genug Sport mache, um meinem Körper etwas gutes zu tun, und 2. einfach zu gerne esse, und nicht bereit bin darauf nur für Size Zero zu verzichten.

Und weil ich genau diese Dinge über mich selbst weiß, werd ich mich hüten, mich über meine Aussehen zu definieren und irgendeinem Ideal nachzujagen, dass ich gar nicht erreichen muss oder will. Ja, ich kümmere mich gerne um meinen Style, mein Make Up und meine Gesundheit – aber ich muss ja deswegen weder wie ein komplett- retuschiertes Instagram Girl aussehen, noch verdiente ich meine Geld als Model. Also mach deinen Wert nicht von deinem Spiegelbild abhängig und hör auf dich ständig zu kritisieren und verabschiede dich vom Druck perfekt sein zu wollen.

 

Ist der Spruch nicht genial?? 

fuck-waht-people-think-selfnessgirl

 

Hör auf dich zu verstecken
Ja ich weiß, so klein und unbeachtet scheint es ja sooooo gemütlich zu sein. Aber damit kommst du im Leben einfach nicht weiter. Ich meine damit jetzt nicht, dass du dich zu Hause versteckst – aber wir alle verstecken uns tagtäglich hinter Rollen und Masken, von denen wir glauben bei anderen besser, netter, lieber oder perfekter anzukommen. Dabei bist du doch so einzigartig und hast es gar nicht nötig, eine Rolle zu spielen. Du hast absolut keinen Grund dein wahres Ich zu verstecken – ganz im Gegenteil, erst wenn du beginnst, du selbst zu sein, kannst du all die Energie freisetzen, die wirklich in dir steckt!

 

Stell dir nicht dauernd die falschen Fragen
Wenn wir unser Leben nach anderen ausrichten, dann laufen wir auch oft Gefahr, uns die falschen Fragen zu stellen und leider geben uns diese Antworten auf genau diese falschen Fragen auch keine Antworten, die uns im Leben weiterbringen. Also hör auf dich zu fragen was jetzt wohl andere von dir denken, ob du dies oder jenes wohl auch „gut genug“ machst oder ob du Entscheidungen trifft, die von anderen für gut empfunden werden. Beginne dir ab sofort nur noch jene Fragen zu stellen, die DICH weiterbringen. Und genau so könnte diesen Fragen lauten:

Was möchte ICH?
Wo will ICH hin?
Was ist MIR wichtig?
Welche Entscheidung muss ICH treffen um mein Leben positiv zu verändern?
Was kann ICH tun um diesen Tag einzigartig und fabelhaft zu machen?
Was kann ICH verändern um glücklich und zufrieden zu sein?

 

Also fang auch du an Sonnentage zu genießen, sie im Bikini zu verbringen und dich dann darüber zu freuen, dass der Hebst ins Land zieht und Tanzen im Regen noch viel mehr Spaß macht, wenn DU dich dafür entscheidest!!

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1 Kommentar auf "5 Gewohnheiten zum Abgewöhnen"

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Gast

Sehr schön ! 🙂

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