15 Tipps für garantierte Unzufriedenheit

by

Du entscheidest dich jeden Tag für deine Unzufriedenheit … oder eben das Gegenteil. Es kommt ganz darauf an, was du tust, welchen Stellenwert du gewissen Dingen gibts, oder mit welcher Einstellung du durchs Leben gehst.

 

Dein persönlicher Glücksbarometer kann sicher nicht jeden Tag den Siedepunkt erreichen. Es gibt auch Tage, an denen echte Glücks- und Zufriedenheit Eiszeit herrscht. Das sind die Tage, an denen irgendwie nichts hilft und du tun kannst was du willst, die Laune wird nicht besser! Solche Tage nehme ich einfach wie sie kommen, mach mir keine Gedanken und freu mich einfach auf den nächsten Tag, der ja wieder einen Neubeginn bedeutet. Aber solche Tage sollten eben wirklich die Ausnahme sein, denn wenn sie in deinem Leben zur Regelmäßigkeit werden, dann musst du unbedingt beginnen, etwas gegen deine Unzufriedenheit tun.

 


 

Ich habe mir im Laufe meines Lebens ein paar Dinge angewöhnt, die mir immer wieder dabei helfen, meine Laune nach oben zu katapultieren. Dazu gehört vor allem Sport und Bewegung. Wenn ich so einen Tag habe, bei dem ich schon gleich beim aufstehen denke „Oh Nein, das wird heute nix“ und ich so gar keine Lust für irgendwas habe – dann mache ich erst mal etwas, bei dem ich mich auspowern kann. Auch wenn ich mich zwingen muss, geht´s für mich rein in die Turnschuhe und auf zu einer schnellen Jogging Runde oder zu meiner geliebten Jumping Stunde ins Fitness Studio. Und dann kann der Tag losgehen und ich fühle mich wirklich (!!) gleich viel besser …

 

Es gibt aber doch so manche Gewohnheit, die du absolut vermeiden solltest, wenn du zufriedener und glücklicher werden willst! Heute will ich dir mal nicht sagen, was du alles tun kannst, sonder ich zeige dir mal einige Dinge, die du echt lassen solltest, wenn es darum geht dich besser zu fühlen.


15 Tipps für deine garantierte Unzufriedenheit

 

1.Essen gegen Frust
Mir ist es jahrelang so gegangen – immer wenn ich nicht gut drauf war, hab ich mich mit Keksen, Schokolade und anderen Seelentröstern vollgestopft. Die Folge daraus war noch mehr Frust über meine mangende Selbstdisziplin, und daraus resultierend hab ich gleich noch mehr gegessen – weil jetzt ist eh schon alles egal. Essen gegen Frust hilft nicht! Ganz im Gegenteil, wenn du dich besser fühlen willst, dann musst du dich auch so ernähren. Essen ist eben kein Ventil um Sorgen loszuwerden.

 

2. Dauerndes Vergleichen
Dich ständig mit anderen zu vergleichen bringt genau gar nichts. Wenn du dauernd nur darauf schaust, was andere haben und du eben nicht – dann bist du wirklich am besten Weg, dich selbst ziemlich unglücklich zu machen. Erfolgreiche und zufrieden Menschen vergleichen sich nicht. Sie finden nicht dauernd etwas, dass in ihren Augen nicht perfekt ist. Sich ab und zu von anderen etwas abschauen ist ja völlig ok, Vorbilder zu haben natürlich auch – aber du solltest nicht zum chronischen Neider werden. Denn solche Menschen finden bei anderen immer und sowieso alles besser, schlanker, schöner und ich weiß nicht was. Jeder Mensch auf dieser Welt, könnte Stunden damit verbringen, darüber nachzudenken was andere haben und man selber nicht. Zufriedene Menschen tun das aber überhaupt nicht. Aber wenn du an deiner Unzufriedenheit hängst, dann mach einfach so weiter und vergleich dich ständig mit anderen.

 

3. Deine Vergangenheit nicht loslassen
Du wirst nicht glücklich werden, wenn du deiner Vergangenheit die Macht gibst, deine Gegenwart zu bestimmen. Deine große Liebe hat dich verlassen, dir wurde dein geliebter Job gekündigt, du bist von Freunden enttäuscht worden oder du hast dir etwas vorgenommen uns bist daran gescheitet. Jedes SelfnessGirl hat Dinge in der Vergangenheit erlebt, die unsere heutigen Denk- und Sichtwiese prägen. Diese Erfahrungen machen uns ja auch erst zu dem Mensch, der wir heute sind. Aber eines solltest du niemals zulassen – nämlich, dass diese Dinge aus der Vergangenheit deine Zukunft negativ beeinflussen. Wenn du verlassen wurdest, dann hör auf die Ursachen bei dir zu suchen und dich deswegen runterzuziehen. Wenn du einmal gescheitert bist, heißt dass nicht, dass du es nicht noch mal versuchen kannst. Du hast dazugelernt, du bist stärker als zuvor und du lässt dich von nichts und niemandem unterkriegen. Genau so machen das Gewinner und Menschen die glücklich und zufrieden sind.

 

4. Sich dauernd um die Zukunft sorgen
Wenn du dir ständig Gedanken machst, was die Zukunft alles bringen könnte, dann lenkst du deine Energie in eine falsche Richtung. Zumindest dann, wenn das quälende und lähmende Gedanken sind. Mach dir über Dinge Gedanken, die du beeinflussen kannst und selber in der Hand hast. Alles andere sind Gedanken, die dir nur unnötige Energie kosten und deine Unzufriedenheit fördern. Es gibt Millionen Sachen, die passieren werden und die du überhaupt nicht in der Hand hast. Da kannst du dir heute noch so viele Gedanken darüber machen. Konzentriere dich also lieber auf die Situationen, die jetzt in deinem Leben passieren. Kümmere dich aktiv um all das, was wirklich deine Zukunft beeinflussen kann. Lebe im Moment und wenn es dir nicht gefällt, ändere was daran.

 

5. Dauernd auf den perfekten Moment warten
Viele Frauen denken nicht nur ständig an die Zukunft, sie warten auch noch dauernd drauf. „Ach mit meinem gesunden Lifestyle fang ich dann ab Montag an“ (dabei ist es gerade erst Dienstag). „Meine Projekt beginne ich dann am Monatsersten“ (und das nachdem der neue Montag grad mal 8 Tage um ist) „Ab dem neuen Jahr kümmere ich mich dann darum, dass mein Leben besser wird“ (Und das Mitte August) HALLO? Wieso lässt du immer wieder Zeit ungenützt verstreichen, weil du dir irgendwelche absurden Tage aussuchst, an denen du irgendwas besser oder anders machen willst? Wenn du etwas tun möchtest, dann tu es doch gleich. Du musst ja nicht sofort die Welt zerreißen aber erste Schritte kannst du doch immer gleich machen, ohne auf irgendwas zu warten! Der perfekte Moment für alles im Leben ist einfach immer JETZT!!

 

6. Aufhören zu lernen
Menschen die unglücklich und unzufrieden sind, haben auch meist aufgehört etwas zu lernen. Es ist wie mit einem Hobby, erkunde die Welt, halte die Augen offen und versuche immer etwas zu lernen. Denn Stillstand ist ein Garant für deine Unzufriedenheit. Egal ob das eine Sprache ist, ob du neue Kochrezepte ausprobiert oder du eine neuen Sportart lernst. So bleibst du neugierig aufs Leben und kannst dich immer wieder über Fortschritte und neue Erfahrungen freuen.

 

„Wer aufhört zu lernen, ist alt. Er mag zwanzig oder achtzig sein“ – Henry Ford

 

7. Nichts umsetzen
Jede von uns kann es sich auf der Couch gemütlich machen und unzählige Pläne schmieden. Unzufriedene Menschen setzten sie nur nie in die Tat um. Es ist toll einen Plan zu haben – aber wenn du zufrieden seil willst, dann musst du dir auch in den Arsch treten und deine Pläne in die Realität umsetzen. Alleine vom Planen wird gar nicht passieren. Also wenn du eine Ausbildung machen willst, dann greif zum Telefon und melde dich dafür an. Wenn du sportlicher sein willst, dann schnür deine Schuhe und geh laufen. Wen du abnehmen willst, fang an dich besser zu ernähren. Wenn du einen besseren Job willst, dann bewirb dich dafür. Ein Plan ist gut, die Umsetzung davon ist noch besser.

 

8. Hasse deinen Job
Unglückliche Menschen hassen ihren Job. Bei 40 Stunden in der Woche, kommst du auf rund 1900 Stunden im Jahr, die du hasst. Tolle Voraussetzungen also, um richtig glücklich zu sein oder? Es wäre also wohl besser, dass zu lieben, was du die meiste Zeit deines Leben tust? Wenn das also bei dir der Fall ist, dann mach einen ersten Schritt, um etwas an deinem gehassten Job zu ändern … Hier findest du einen Beitrag dazu!

 

was tun wenn du deinen job hasst selfnessgirl

 

9.Rede schlecht über andere
Verschwende deine Energie nicht darauf, schlecht über andere Menschen zu sprechen. Unglückliche Menschen zerreißen sich gerne den Mund über andere, verbreiten Gerüchte und machen alles schlecht. Da willst du doch nicht dazu gehören? Nimm Abstand von Menschen, die sich andauernd (negative) Gedanken über andere machen. Sie haben auch für dich meistens nichts positives, konstruktives oder anspornendes übrig. Leider haben sie das nicht mal für sich selbst. Versuch stattdessen jemand zu sein, der andere inspiriert und unterstützt. Diese positive Energie wird wieder zu dir zurückkommen. Wenn du aber weiter an deiner Unzufriedenheit festhalten möchtest, dann rede möglichst viel und möglichst schlecht über andere …du wirst schon sehen wie weit dich das bringt.

 

10. Keine Ziele haben
Für mich ist es immer aufregend ein Ziel zu haben und das dann auch zu erreichen. Einige Ziele erreicht man schneller und leichter, für andere baucht es mehr Anstrengung und Zeit. Ich hab mir einmal vorgenommen an einem Marathon teilzunehmen. Ich konnte es mir damals gar nicht vorstellen, wie man es schaffen kann, über 42 Kilometer zu laufen. Aber ich hatte einen Trainingsplan und war auch fest entschlossen, diesen einzuhalten. Was mir auch gelungen ist. Das Gefühl, als ich dann beim Marathon durchs Ziel gekommen bin, war einfach unbeschreiblich. Noch heute denke gerne daran zurück. Ein Ziel zu haben, macht also glücklich und zufrieden. Wenn du noch keines hast, wird es Zeit, dir eines zu setzen. Ideen hast du doch sicher genug?

 

was tun gegen Unzufriedenheit

 

 

11. Keine Hobbys haben
Keine Hobby zu haben ist ebenfalls ein Garant für deine Unzufriedenheit. Und unter einem Hobby verstehe ich jetzt weder deinen TV Konsum, noch eine Stunde Youtube Tutorials anzusehen oder auf Facebook zu surfen. Hobbys sind etwas, dass du mit Leidenschaft machst. Etwas, bei dem die Zeit wie im Flug vergeht. Hobbys sind Dinge die dich glücklich machen und auf die du dich freust. Ein Hobby zu haben, heißt Zeit zu haben, die du in dich selbst investiert. Egal ob es dabei um´s Gitarre spielen geht, ob du in einer Handball Mannschaft bist oder einfach gerne malst.

 

12. Besorgt sein, was andere über einen denken
Das ist leider eine Sache, die unter uns Frauen weit verbreitet ist. Was denken die anderen, wenn du diese oder jene Sache machen wirst. Wenn du dies oder jenes sagen wirst. Sicher sind auch bei dir schon viele Pläne, Ziele und Ambitionen wegen dieser Denkweise gescheitert. Unglückliche Menschen machen sich ständig Gedanken darüber, was andere wohl denken könnten. Hier kannst du einen ausführlichen Beitrag dazu nachlesen

 

13. Sich runterziehen lassen
Jemand, der wenig gefestigt ist, in dem was er tut, bzw. jemand der einfach wenig selbstbewusst ist, kann sich ganz leicht von anderen Menschen runterziehen lassen. Hier lauert immer die Gefahr, dass andere deinen Tag komplett negativ beeinflussen. Es gibt so viele unzufriedene und unglückliche Menschen, die es gerne sehen, wenn der Tag auch für dich richtig beschissen läuft. Das kann der Autolenker sein, der dir ohne Grund den Mittelfinger zeigt oder eine schlecht gelaunte Supermarkt Kassiererin, die dir das Gefühl gibt, gerade absolut der letzte Mensch zu sein, den sie jetzt bedienen möchte. Und weißt du was: Schenk denen ein Lächeln und lass dir von deren schlechter Laune nicht den Tag verderben. Unzufriedenheit ist ansteckend, lass nicht zu, dass andere dir deinen Tag versauen.

 

geld Unzufriedenheit selfnessgirl

 

 

14. Dein Leben zu sehr von Geld abhängig machen
Jeder will es, und kaum jemand scheint genug davon zu haben! Ist das wirklich so? Die meisten Menschen denken, wenn sie nur genug Geld hätten, dann lösen sich alle Probleme von selbst und sie werden automatisch und für alle Zeiten glücklich. Ich kann mir das nicht vorstellen. Klar, viel Geld zu haben, erleichtert sicher einiges im Leben, aber denkst du wirklich, damit lässt sich dauerhaftes Glück kaufen? Warum scheiden auch reiche und berühmte Menschen  freiwillig aus dem Leben? Daran siehst du, dass Geld sicher nicht alle Probleme lösen kann. Also mach auch deine Zufriedenheit nicht ständig abhängig vom Thema Geld! Wir alle brauchen Geld zum Leben – klar, aber es kann sicher nicht auf wundersame Weise deine innere Einstellung ändern.

 

15. Setz dich unter Druck
Wenn du deine Unzufriedenheit erhöhen willst, dann setzt dich ordentlich unter Druck. Und das am Besten 24 Stunden am Tag / 7 Tage die Woche, mach nur ja nie eine Ausnahme – und ich garantiere dir, dein Leben wird dir ab sofort keinen Spaß machen. Wenn du dich ständig unter Druck setzt, dann kannst du nie Erfüllung und Freude finden. Wenn alles nur nach dem Prinzip „höher, schneller, weiter“ ausgerichtet ist, dann kannst du nur verlieren. Also mach aus deinem Leben keinen Wettkampf, lass auch mal „Fünfe grade sein“ und nimm nicht alles im Leben zu ernst. Oft gelingen uns Dinge erst dann, wenn wir beginnen loszulassen und nicht allzu viel Verbissenheit an den Tag legen. Da platzt dann auf einmal der Knoten und vieles fügt sich auf einmal wie von Zauberhand.


 

Du entscheidest also jeden einzelnen Tag ob du deine Unzufriedenheit weiter fütterst, oder ob du etwas dafür tust, mehr Glück und Zufriedenheit in dein Leben zu lassen! Und dabei dürfen wir SelfnessGirls eines nicht vergessen: Heute ist der erste Tag vom Rest unseres Lebens. Machen wir also den ersten Schritt um zu erreichen was wir wollen.

♥ with Love and Selfnessgirl Power ♥

Martina

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
wpDiscuz